
Aufwändige Mehrfachmessungen, wie sie aktuell durch die Marktpartner zur Holzmengenkontrolle durchgeführt werden, sind extrem unwirtschaftlich. Mit den bei der Holzaufarbeitung ohnehin erzeugten Harvestervermessungsdaten sind die geernteten Holzmengen für unterschiedliche Zwecke, wie z.B. die Zuordnung des Holzes zum Waldbesitzer usw. nutzbar. Um dies zu erreichen, ist jedoch eine Akzeptanz des Harvestermaßes unter allen Marktpartnern notwendig. Ein anerkanntes Harvestermaß ließe sich ferner als Ausgangsgröße für eine verbesserte Planung und Durchführung der Logistik nutzen.
In den skandinavischen Ländern wurde in Zusammenarbeit zwischen den dortigen Maschinenherstellern und Skogforsk im StanForD (Standard for Forestry Data and Communication) eine Erweiterung entwickelt, die eine zuverlässige Kontrolle der Harvestervermessung erlaubt. Die Anwendungsverbreitung des neuen Verfahrens ist derzeit in Skandinavien noch nicht abgeschlossen. Demgegenüber kann die erforderliche Funktionalität schon jetzt auch in Harvestersystemen im deutschsprachigen Raum aktiviert werden. Das Projekt „QS-Harvestervermessung“ des KWF liefert hierzu erste Erfahrungen.
Das neue Verfahren zeichnet sich durch zwei besondere Merkmale aus:
Das eigentliche Kalibrierungsverfahren, das auf Grundlage der vom Fahrer selbst ausgewählten Kontrollbäumen und Kontroll-(Referenz-)Messungen beruht, wird dadurch nicht berührt. Es findet weiterhin entsprechend dem Fahrer-Know-how statt. Gleichwohl können die zufälligen Kontrollbäume für die Kalibrierung verwendet werden.
Weitere Informationen erhalten Sie an diesem Exkursionspunkt.
Das Exkursionsbild stellen vor:
Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V.
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Zellstoff Stendal Holz GmbH
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