KWF-Tagung - Mittwoch, 7. Januar 2009
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Forstschutzmaßnahmen nach „Kyrill“

Nach „Kyrill“ drohen nunmehr Borkenkäferfolgeschäden

Wie die Erfahrungen aus den Stürmen „Vivian“ und „Wiebke“, 1989 und „Lothar“, 1999 zeigen, kann in den Sturmfolgejahren durch Borkenkäfer mehr Holz geschädigt werden als durch die Stürme selbst.

Der Orkan „Kyrill“ hat in Nordrhein-Westfalen, mit ca. 15 Mio. FM „Schadholz“, die schlimmsten je registrierten Waldschäden verursacht. Wie sich die Folgeschäden durch Borkenkäfer in den Jahren 2008 bis 2012 entwickeln werden, wird neben der Witterung vor allem von unseren Handeln abhängen. Hierzu gehört die Überwachung gefährdeter, durch den Orkan neu entstandener Waldränder und das Einleiten integrierter Gegenmaßnahmen bei Borkenkäferbefall. Das wichtigste Instrument ist dabei die Aufarbeitung und Abfuhr des Borkenkäferholzes. In Laufe des Jahres 2008 wird es auch in besonderen Fällen erforderlich werden Steilränder von Fichtenbeständen durch die Anlage von Fangholzhaufenreihen zu schützen.

  • An welchen Fichtenrändern sind nun diese Fangholzhaufenreihen aufzustellen und an welchen sollte dies unterbleiben?
  • Wie lauten die für die Auswahl der Bestandesränder heranzuziehenden Entscheidungskriterien?
  • Wie ist der einzelne Fangholzhaufen zu bauen?
  • Wie sind die Linien konkret zu gestalten?
  • Was kostet ein Fangholzhaufen und wie hoch sind die Unterhaltungskosten?
  • Welche Kriterien müssen für den Bezug von Fördermitteln erfüllt werden?

Die Antworten finden Sie bei uns, auf der Fachexkursion der KWF Tagung 2008.

Das Exkursionsbild stellt vor:

Opens external link in new windowLandesbetrieb Wald und Holz NRW
Referat Wald und Forstschutz
Pflanzenschutzdienst für Wald und Holz
Albrecht-Thaer-Straße 34
48147 Münster

 

Ansprechpartner:

Mathias Niesar und Norbert Geisthoff
Telefon: 0251- 91797-343
Mobil: 0171-5870023
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