Willkommen auf der Schwäbischen Ostalb

Nutzen Sie Ihren Besuch bei der 16. KWF-Tagung, um Bopfingen und die Schwäbische Ostalb kennen zu lernen.

 

Idyllische Täler, romantische Bachläufe, ausgedehnte Mischwälder, aber auch Tannenwälder, fruchtbare Wiesen und Felder, Naturschutzgebiete, die typischen Wacholderheiden, das Ries – all das prägt die charakteristische Naturlandschaft zwischen Albhochfläche, Albtrauf und Albvorland. Ihren ganz besonderen Reiz verleihen der Schwäbischen Ostalb zudem die vielerorts sichtbaren Zeugen einer bewegten Geschichte sowie die historischen Städte Bopfingen, Aalen, Ellwangen und Neresheim.

UNESCO-Geopark Schwäbische Alb und UNESCO-Welterbe Limes

Der Geopark Schwäbische Alb bietet mit einmaligen Fossilienausgrabungen, fossilen Meeresriffen aus dem Jurameer, Vulkankratern und Meteoreinschlägen, Höhlen, Karstquellen und charakteristischen Landschaftsformen spannende Einblicke in 200 Millionen Jahre Erdgeschichte. Aber es geht nicht allein um das Thema Geologie! Auch archäologische Funde wie keltische Schmuckstücke oder Burgen und Schlösser jüngerer Geschlechter dokumentieren die Entwicklung des Menschen auf der Alb.

Nicht weniger eindrucksvoll sind die noch an vielen Orten sichtbaren Überreste des Obergermanisch-Rätischen Limes, der seit 2005 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde. Von der Größe der römischen Herrschaft zeugen bis heute insbesondere das Limesmuseum in Aalen auf dem Gelände des ehemals größten Reiterkastells nördlich der Alpen, die Kastelle in Rainau-Buch und Halheim sowie das Limestor bei Rainau-Dalkingen.

Alamannen und Kelten

Spannende Geschichte lässt sich auch rund um die Städte Ellwangen und Bopfingen entdecken. So gilt der markante Zeugenberg Ipf als frühkeltischer Fürstensitz und beeindruckt noch heute durch seine weithin sichtbaren Befestigungsanlagen. Das Alamannenmuseum in Ellwangen präsentiert anhand archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus. Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim.

Industriedenkmäler und einzigartige Kunstschätze

Dreht man weiter am Rad der Geschichte, gelangt man zu den Pfaden der Industriegeschichte vom Bergbau bis hin zum Stromlinienauto, denen man ins Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“, nach Schloss Fachsenfeld oder auch zur Härtsfeld-Museumsbahn folgen kann. Gleichzeitig beherbergen zahlreiche Kirchen, Kapellen und Klöster ungeahnte Kunstschätze. So wartet die Stadt Ellwangen allein mit über 30 Kirchen und Kapellen auf und der Abteikirche Neresheim kommt als letzte reife architektonische Schöpfung Balthasar Neumanns eine überragende Stellung in der europäischen Kunstgeschichte zu.

Bopfingen

Das ehemalige Reichsstädtchen Bopfingen liegt eingebettet in die schönen Natur- und Landschaftsschutzgebiete am Rande des Nördlinger Ries mit seinem weitbekannten Wahrzeichen, dem Zeugenberg Ipf.

Von 1241 bis 1802 war Bopfingen Freie Reichsstadt. Sehenswerte Zeugnisse aus der stolzen Geschichte sind die Stadtkirche mit dem Herlinaltar, der mittelalterliche Marktplatz mit dem imposanten Rathaus und Reste der ehemaligen Stadtmauer, Ruine und Wallfahrtskirche Flochberg, Schloss Baldern mit seiner Waffensammlung. Die Synagoge der früher großen jüdischen Gemeinde Oberdorf wurde sorgfältig restauriert und ist heute kulturelle Begegnungsstätte.

Am Westrand des Nördlinger Ries erhebt sich als mächtiger Zeugenberg des weißen Jura der 668 m hohe Ipf. Sagen und Mythen ranken sich um den Ipf. Jüngste Ausgrabungen weisen hier einen frühkeltischer Fürstensitz mit Kontakten zum mediterranen Raum im 5. Jahrhundert v. Chr. nach. Der Ipf gilt als archäologisches Kulturdenkmal und zieht Interessierte seit jeher in seinen Bann. Am Fuße des Ipf informieren Schautafeln die Besucher über Geologie, Naturraum, Archäologie und Geschichte des Berges.

www.schwaebische-ostalb.de

 
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