Das KWF veranstaltet auf der KWF Tagung 2008 am 7. Juni 2008 in Schmallenberg gemeinsam mit dem Deutschen Forstunternehmer Verband (DFUV) und der Waldarbeitsschule Neheim Hüsten die deutschen und europäischen Forwardermeisterschaften. Der Erstplatzierte der Gesamtwertung ist Europäischer Forwardermeister 2008, der bestplatzierte deutsche Teilnehmer ist Deutscher Forwardermeister 2008.
Die Meisterschaften sind offen für Harvester- und Forwarderfahrer aus Deutschland und allen europäischen Ländern. Voraussetzung ist eine nachgewiesene mindestens einjährige Fahrpraxis.
Am Samstag, 07. Juni 2008, beginnt der Wettkampf in der Forwarder-Arena auf dem Gelände der Forstmaschinen- und Neuheitenschau mit der Vorentscheidung im Turmbau. Von den insgesamt maximal 25 Teilnehmern werden sich 16 Teilnehmer für das CUP-Finale qualifizieren.
Anschließend wird im CUP-Finale die Entscheidung unter den Besten, Fahrer gegen Fahrer, fallen. Die Meisterschaft endet mit der Siegerehrung um 16.00 Uhr.
Die Anforderungen an die Fahrer sind hoch, sie orientieren sich an den Regeln für skandinavische Wettbewerbe, sind aber für mitteleuropäische Verhältnisse modifiziert.
Die Wettbewerbe bestehen aus zwei Disziplinen. Die Regeln der Meisterschaften finden Sie
hier.
Turmbau
7 ca. 40 cm lange Holzstücke werden zu einem Turm aufgestellt. Der Wettkampfteilnehmer darf die Holzstücke vor dem Wettkampf frei innerhalb der Kranreichweite positionieren.
Hier wird die benötigte Zeit sowie die Anzahl der aufgestellten Turmelemente bewertet.
CUP - Finale
Das CUP - Finale ist ein Ausscheidungswettbewerb mit KO-System, für den sich die Besten aus dem Turmbauwettbewerb qualifizieren. Es treten jeweils zwei Fahrer gegeneinander an. Über Ausscheidung, Viertel- und Halbfinale qualifizieren sich zwei Teilnehmer für das Finale. Der Wettbewerbsparcour ist eine durch künstliche Bäume begrenzte Wegstrecke. Zu Beginn lädt der Fahrer fünf Abschnitte, dann entlang des Parcours weitere drei Abschnitte und am Ende des Parcours nochmals fünf Abschnitte. Die Abschnitte sind jeweils einzeln aufzuladen. Beim Befahren des Parcours kommt es darauf an, die künstlichen Bäume entlang des Parcours nicht zu berühren. Beim Beladen darf der Rungenkorb außen weder mit dem Kran noch mit dem zu ladenden Holz berührt werden.