1. Bestandesbegründung

1.1 Manuelle Plätzesaat von Weißtanne und Buche

Buchen-Plätzesaat 1. Vegetationsperiode

Problematik / Verfahren

Zu Beginn der künstlichen Bestandesbegründung herrschte das Säen vor. Seit dem 14. Jahrhundert haben unsere Vorfahren nachweisbar Saaten ausgeführt.

Die Saat fördert die natürliche Entwicklung der Wurzelbildung und verhindert Wurzeldeformationen („Blumentopf“, „Entenfuß“, „Fliegenklatsche“ etc.), wie sie nicht selten bei der Pflanzung entstehen. Des Weiteren können kleinstandörtliche Besonderheiten bei der Wahl des Saatplatzes berücksichtigt werden. Die Saat fördert die genetische Variation und bietet damit Selektionsprozesse, welche in Zeiten der  Klimaänderung von großer Bedeutung sind. Gelingt die Saat, ist sie kostengünstiger als die Pflanzung.

Die manuelle Plätzesaat wird für die plätzeweise Bearbeitung auf empfindlichen Böden und in schwer befahrbaren Lagen angewandt.

 

 

Buchen-Plätzesaat 5. Vegetationsperiode
 
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