3.2 Holzernte im stärkeren Holz mit Naturverjüngung

3.2.2 Stehendentnahme in verjüngten Mischbeständen mit Raupenharvester

Die hochmechanisierte Holzernte mit Baggerharvestern die eine Stehendentnahme über Verjüngung erlauben, wird bei den Bayerischen Staatsforsten zusehends von forstlichen Praktikern nachgefragt.

Deren waldbaulichen Bemühungen und Ergebnisse zeigen sich in zielgerichtet gelungenen, ästhetisch ansprechenden Waldbildern. Entsprechend den waldbaulichen Vorgaben werden die (Natur)Verjüngungen nicht abrupt abgedeckt, sondern nach und nach in mehrfachen Hiebsmaßnahmen nachgelichtet.

Da diese Nachlichtung mit Hilfe der Stehendentnahme erfolgt, bleibt der Stolz des Waldbauers, also die gelungene Verjüngung weitgehend schadfrei erhalten.

Voraussetzung für dieses Aufarbeitungsverfahren ist eine planmäßige Erschließung mit Rückegassen mit einem Abstand  von maximal 30 m und einer noch mit Raupenfahrwerk befahrbaren Hanglage.

Nachdem sich das Aufarbeitungsverfahren in Nadelholzendnutzungen sehr gut bewährt hat, wenden die Forstbetriebe das Verfahren zusehends auch in Laubmischbeständen an.

 
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