3.4 Holzernte am Hang

3.4.1 Vollmechanisierte Holzernte mit externer Traktionshilfswinde im Übergangsgelände (bis ca. 50 % Hangneigung)

Die Holzernte mit angebauten Traktionshilfswinden im Übergangsgelände ist inzwischen gängige forstliche Praxis. Die Ausrüstung der Maschinen ist aufwendig und schränkt den Einsatz durch die Notwendigkeit zur Amortisierung auf hängige Flächen ein.

Durch die Firmen ecoforst und Haas Maschinenbau werden nun externe Winden vorgestellt, die flexibel mit Standard-Forstmaschinen zu kombinieren sind.  Aufwendige Umrüstungen entfallen, die Zuladungsmöglichkeiten und Ausmaße der Holzerntemaschinen verändern sich nicht.  Die Vorteile der Traktionshilfstechnik für den Bodenschutz und die befahrbare Neigung kommen trotzdem voll zur Geltung. Während die Fa. Haas Maschinenbau auf abgeschriebene Forstmaschinen als Träger der „Uni Winch“ setzt, konstruiert die Fa. ecoforst die „T-Winch“ als ferngesteuertes Raupenfahrzeug. Beide Maschinen sind mit Frontpolterschild ausgestattet und erzielen damit eine hohe Standfestigkeit. Die Belastungen für die am Hang eingesetzten Holzerntemaschinen werden nennenswert  verringert.

 
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