Bestandes- und bodenschonende Laubstarkholzernte auf befahrungsempfindlichen Standorten mit motormanueller Aufarbeitung; Rücken mit 6- oder 8-Rad-Rückeschlepper

Hohe Nutzungspotenziale in Laubstarkholzbeständen, vor allen in den Buchenalthölzern, stellen den Praktiker vor immer neue Herausforderungen. Die Problemstellung ergibt sich aus den konkurrierenden Anforderungen des Holzmarktes, der Arbeitsicherheit und den waldbaulichen Zielen einer bestandes- und bodenschonenden Holzernte. 

Marktpolitisch ist eine deutliche Tendenz zu einem frühen Einschlag, noch im grün belaubten Zustand zu erkennen. Diese Laubstarkholzbestände stocken häufig auf befahrungsempfindlichen Standorten. Die Bestandesstrukturen mit hohen Verjüngungsanteilen sind unter den Aspekt der Arbeitsicherheit als schwierig zu bewerten.

Diese komplexe Ausgangssituation erfordert von den verantwortlichen Mitarbeitern ein hohes Maß an Sachverstand und Fachwissen. Schon die Hiebsplanung solcher Bestände, die gewissenhafte Arbeitsorganisation, das Vorhandensein und die Nutzung verschiedener Hilfsmittel bei der Fällung und der Aufarbeitung und vor allem der Einsatz bodenschonender 6-Rad-Rücketechnik sind Grundvoraussetzungen eines erfolgreichen Arbeitens in Laubstarkholzbeständen.

In dem Exkursionsbild sollen dem Besucher Lösungsansätze aufgezeigt werden, die ein Arbeiten auf hohem fachlichen Niveau unter Berücksichtigung der Zielkonflikte Holzmarkt, Arbeitssicherheit, Bodenschutz, Waldbau und Betriebswirtschaft gerecht werden.

 

Auf folgende Schwerpunkte wird dabei eingegangen:

  • Arbeitsvorbereitung und Arbeitsplanung
  • Vorstellung von motormanuellen Fälltechniken
  • Einsatz von Hilfsmitteln bei der Fällung
  • bestandes- und bodenschonende Rücketechnik
 
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