Laubstarkholz sicher fällen und aufarbeiten

Das wird gezeigt

Die Fällarbeit im Laubstarkholz stellt auch für erfahrene Forstwirte eine Herausforderung dar. Große, gewichtige Kronen, verstärkt durch die Hebelwirkung eines langen Stammes bringen gewaltige Kräfte zum Wirken. In nicht wenigen Fällen sind diese aufgrund der Wuchsform (geschwungener Stammverlauf, starke Seitenäste) vorab nicht sicher zu bewerten! Zum anderen bringt die eindeutige Gewichtsverlagerung, z. B. durch am Hang talseitig stärker ausgeformte Kronen, den Baum bei der Fällung frühzeitig in Bewegung – noch bevor die Bruchleiste exakt ausgeformt wurde. Dies hat fatale Folgen!

Im Exkursionsbild wird von erfahrenen Praktikern aufgezeigt, welche Arbeits- und Schneidetechniken im Laubstarkholz erforderlich sind, um Fällrisse zu vermeiden und die Fällarbeit sicher und pfleglich auszuführen. Mit dieser Aufgabe sollten nur gut ausgebildete, verantwortungsbewusste Mitarbeiter mit körperlicher Fitness und hoher praktischer Kompetenz beauftragt werden.

Die Aufarbeitung im Laubholz ist ebenfalls gefährlich, da Spannungen im Stammverlauf sowie der Krone schlecht erkennbar und schwierig zu beurteilen sind. Es ist deshalb beim Entasten ratsam, den Trennschnitt nicht sofort am Stamm zu führen, sondern den Ast vorher zu „entlasten“.  Die hierfür zweckmäßige Arbeitsweise wird mittels eine praktischen Bildes dargestellt und erläutert.

 
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