Minimierung der Erosionsrisiken durch den Einsatz von Traktionswinden bei der Holzernte am Hang

Erosion auf einem Maschinenweg (Bild: Institut für Bodenkunde und Waldernährungslehre, Universität Freiburg)

Anders als in Nordamerika wird Bodenerosion in Folge von Holzerntemaßnahmen in Mitteleuropa kaum thematisiert, weil man davon ausging, dass die nachhaltige mitteleuropäische Waldwirtschaft kaum Erosionsrisiken provoziert. Im Zuge des Klimawandels ist jedoch auch in unserer Region mit höheren Niederschlagserosivitäten zu rechnen, insbesondere durch die Zunahme von Winterregen. 

Für die Forstwirtschaft bedeutet das, dass Ernte- und Pflegeverfahren auf ihre Erosionsrisiken überprüft werden müssen. 

Am Exkursionsbild wird die Problematik der Erosion auf Maschinenwegen und auf Rückegassen am Hang demonstriert. Der Schwerpunkt des Exkursionsbildes ist der Einsatz von Traktionswinden als ein Mittel zur Schonung der Bodenoberfläche und damit zur Minimierung von Oberflächenabfluss und Bodenabtrag.

Bodenschäden durch Forwardereinsatz am Hang als Angriffspunkt für Erosion (Bild: Institut für Bodenkunde und Waldernährungslehre, Universität Freiburg)
Traktionswinde zur Vermeidung von Schlupf (Bild: Institut für Bodenkunde und Waldernährungslehre, Universität Freiburg)

Die Rechte aller Abbildungen liegen beim Institut für Bodenkunde und Waldernährungslehre, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

 
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