Forstschutz: Kiefernwurzelschwamm–Schadensvorbeugung durch vollmechanisierte Stubbenbehandlung mit Biopräparaten
Ausgangslage
Seit Jahren werden in Kiefern-Erstaufforstungsbeständen, insbesondere des Lausitzer Braunkohlenbergbaus, gravierende Absterbeerscheinungen beobachtet. Etwa 3 bis 5 Jahre nach Pflegeeingriffen bilden sich Sterbelücken mit zunächst ungebremstem Schadensfortschritt aus. Ursächlich hierfür ist der Befall durch den Kiefernwurzelschwamm (Heterobasidion annosum (Fr.) Bref.). Die Verwendung des antagonistisch wirkenden Riesenrindenpilzes (Phlebiopsis gigantea (Fr.) Jülich) als Myzelsuspension verspricht eine effektive Prophylaxe. Dabei kommt ein Harvester-gestütztes Applikationssystem zum Einsatz.
Fragestellungen
- Entwicklung und Nutzung eines Biopräparates autochthoner Pilzstämme
- Optimierung der mechanisierten Stubbenbehandlung
- Verbrauch, Kosten und Wirksamkeit des Verfahrens
Das wird gezeigt
Das Exkursionsbild zeigt ein im Landeswald Brandenburg verbindliches Verfahren zur vollmechanisierten Stubbenbehandlung. Dies betrifft die Applikationstechnologie sowie betriebswirtschaftliche Kennzahlen in der Schwachholzernte. Daneben fließen in die weitere Verfahrensoptimierung das Langzeitmonitoring und mykologische Laborversuche ein.
Das Exkursionsbild
stellen vor:
Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V. (FIB)
www.fib-ev.de
Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB)
www.forst.brandenburg.de
Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde
Maschinenhof Doberlug-Kirchhain
Ansprechpartner:
Christoph Ertle
Tel. 03531–790718
Mail c.ertle (at) fib-ev.de











