Forum am Beschäftigtentag

Eröffnungsvortrag "Partnerland Tschechien" mit Generaldirektor der Tschechischen Staatsforsten, Ing. Daniel Szorad

Donnerstag 09. 06. 2016 13.00 Uhr KWF-Tagung Roding, Marktplatz Forst & Holz

Forum

Der Mensch im Vordergrund: Arbeitssicherheit und Qualifizierung -Perspektiven für Beschäftigte und Betriebe

Donnerstag 09. 06. 2016  14.30-16.00 Uhr KWF Tagung Roding, Kongresszelt (Stand-Nr. B3-400)

Die Beschäftigten sind die Zentralressource der Forstwirtschaft, deren Weiterentwicklung auf die Zukunftsfähigkeit der Branche entscheidenden Einfluss hat. Einerseits gilt es, die nach wie vor hohen Unfallraten zu senken und die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern. Dazu gibt es einige Erfolg versprechende Ansätze sowohl im Arbeitsschutz als auch der Gesundheitsförderung. Die Folgen des demografischen Wandels werden in der Forstwirtschaft immer deutlicher.  Das Durchschnittsalter der Beschäftigten steigt, es wird auf allen Ebenen immer schwieriger geeignetes Personal zu finden.

Teilnehmer auf dem Podium und ihre Beiträge:

Robert Bocksberger (BaySF)

Sandra Feldmann (Glasford Int.), Vortrag

Volker Gerding (FBZ Weilburg), Vortrag

Klaus Klugmann (SVLFG), Vortrag 

Moderation: Thilo Wagner, Forstliches Bildungszentrum Arnsberg

Foren am Branchentag

Forum

Gemeinnutzen contra Holz Nutzen?

Freitag 10. 06. 2016  09.30-11.00 Uhr KWF Tagung Roding, Kongresszelt (Stand-Nr. B3-400)

Medienkampagnen von Naturschutzorganisationen, lautstarke Proteste verärgerter Bürgerinnen und Bürger, Konflikte mit anderen Wald Nutzern wie Mountain Bikern, Wanderern etc.  – immer wieder kommt es zu Konflikten, in denen die Wald nutzende Forstwirtschaft sich mit  unterschiedlichsten Interessen konfrontiert sieht. Daraus ist unter den im Wald Beschäftigten viel Frustration erwachsen: Auch bei guter Arbeit haftet dem Berufstand das negative Image der „Baumfäller-Waldzerstörer“ an. Zugleich wächst der Wunsch, sich als Branche wirksamer und einheitlicher zu präsentieren.
In unserem Podiumsgespräch wollen wir folgende Fragen aufwerfen und diskutieren: Welche Bilder von der Waldnutzung und auch der Holzernte bestimmen die Wahrnehmung der Menschen? Wie geht die Forst- und Holzbranche mit der Einstellung um, die in jedem wirtschaftenden Menschen und - noch mehr -  jeder Maschine im Wald einen Eindringling in die Natur wittert, aber großzügige Betretungsrechte für Erholungszwecke reklamiert? Welche Möglichkeiten des Dialogs und der Öffentlichkeitsarbeit hat die Forstwirtschaft?

Teilnehmer auf dem Podium:

Markus Brunner (Waldwirtschaft Verband Schweiz), Gisela Goblirsch (PR-C.O.M.PETENCE), Philipp Bahnmüller (BaySF), Dr. Ralf Straußberger (BUND) 

Moderation: Prof. Dr. Jörn Erler, Technische Universität Dresden

 

Forum

Auf lokaler Ebene kann es gut funktionieren: Kommunikation, Partizipation und Wald Nutzen

Freitag 10. 06. 2016  11.30-13.00 Uhr KWF Tagung Roding, Kongresszelt (Stand-Nr. B3-400)

Für die forstlichen Akteure stellt sich auf betrieblicher Ebene die Frage, wie forstliche Nutzung im ländlichen und auch im städtischen Kontext erklärt, begründet und kommuniziert werden kann, um letztendlich gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen. Basierend auf Erfahrungen einzelner Forstbetriebe und einem methodischen Einführungsvortrag wollen wir folgende Fragen diskutieren:

  • Welche Rolle spielen bei der Schaffung von Akzeptanz die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung und besonderer Interessengruppen, die von Naturromantikern über Pilzsuchende bis hin zu  Outdoor-Sport-Treibenden reichen? 
  • Kann dies in Form eines Bürgerbeteiligungsprozesses zu Fragen im Umgang mit Wald und Waldnutzung geschehen?
  • Was kann Partizipation bewirken?
  • Braucht der Förster auf lokaler Ebene eine in der Bevölkerung abgestützte Handlungslegimitation? Welche Chancen und Risiken bestehen dabei für die forstlichen Akteure?
  • Können wir zu einem -mit den Waldnutzern-  an den lokalen Bedürfnissen der Bevölkerung orientierten Waldmanagement kommen?

Teilnehmer auf dem Podium und ihre Vorträge:

Dr. Tina Baumann (Stadtwald Frankfurt am Main), Vortrag

Dr. Markus Dög (Uni Göttingen), Vortrag

Roland Haering (Grün und Gruga Essen), Vortrag

Elmar Stertenbrink  (FSC), Vortrag

Constantin v. Waldthausen (Klosterkammer), Vortrag

Moderation: Ralf Laux, MULEWF Rheinland-Pfalz

 

Forum

Holzerntemaßnahmen: Richtig absperren und richtig kommunizieren

Freitag 10. 06. 2016  13.30-15.00 Uhr KWF Tagung Roding, Kongresszelt (Stand-Nr. B3-400)

Waldbesuchende sind nicht gleich Waldbesuchende. Ihre Typologie reicht vom ganzheitlichen Waldfreund bis hin zu den vielfältigen im Wald praktizierten Aktivitäten. Sie haben unterschiedliche Interessen: vom romantischen Naturgenuss bis hin zur Nutzung des Wald für sportliche Aktivitäten. Oft wird die Forstwirtschaft und insbesondere der Technikeinsatz im Wald als störender Konkurrent oder als Schädiger des Waldes gesehen. Hier wartet auf die im Wald praktisch arbeitenden Personen eine manchmal nicht sehr einfache Aufgabe zu. Einerseits ist bei forstbetrieblichen Arbeiten aufgrund der Bestimmungen des Arbeitsschutzgesetzes und auch der Unfallversicherer dafür zu sorgen, dass Dritte nicht gefährdet werden können. Andererseits ist oft zu beobachten, dass Waldbesuchende die Absperrungen nicht beachten und sich und andere in Gefahr bringen.
In unserem Forum werden wir die Frage der Absicherung verbinden mit der Frage, wie den Waldbesuchern die Notwendigkeit des Technikeinsatzes mit zielgruppengenauer Kommunikation vermittelt werden kann und auch wie der Umgang vor Ort gestaltet werden kann.

Teilnehmer auf dem Podium und ihre Vorträge:

Thomas Deines (Forst BW), Vortrag

Stefan Fenner (NLF), Vortrag

Dr. Gerd Lupp (TUM), Vortrag

Petra Westphal (Hessen Forst), Vortrag

Moderation: Peter Tretter, Bayerische Forstschule Lohr

 

Forum

Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Deutschen Forstwirtschaft

Freitag 10. 06. 2016  15.30-17.00 Uhr KWF Tagung Roding, Kongresszelt (Stand-Nr. B3-400)

Von der Gesellschaft werden steigende und teilweise konkurrierende Ansprüche an den deutschen Wald gestellt. So wird bspw. ein höherer Beitrag des deutschen Waldes zur Holz-versorgung, zur Wertschöpfung und Beschäftigung, zur Bereitstellung erneuerbarer Ener-gien, zum Biodiversitätsschutz, zu Klimaschutz und -anpassung, zur Erholung oder zum Was-serschutz gefordert. Diese Ansprüche der Gesellschaft werden von der Politik aufgegriffen und sind als ambitionierte politische Ziele u.a. in der Waldstrategie oder der Biodiversitäts-strategie der Bundesregierung formuliert. Insgesamt haben die Nutzungskonkurrenzen und -konflikte um Wald deutlich zugenommen. Insbesondere die Nutzungskonflikte zwischen forstlicher Rohholzproduktion und Naturschutz sind intensiver geworden und werden in der öffentlichen Diskussion emotional geführt. Da die Waldfläche und deren Nutzungsmöglich-keiten begrenzt sind, werden u.U. nicht sämtliche heute formulierten Waldansprüche in Zu-kunft in vollem Umfang erfüllbar sein. Teilweise erscheint eine Realisierung einzelner An-sprüche sogar nur durch Einschränkung bestehender Waldnutzungen möglich. Vor diesem Hintergrund wird auch immer die Frage nach der Nachhaltigkeit der aktuellen und zukünftig angestrebten Waldnutzung gestellt. Nachhaltigkeit ist jedoch kein statisches Konzept, son-dern ein ständiger dynamischer Aushandlungsprozess in der Gesellschaft, um einen zu-kunftsorientierten, verantwortungsvollen und fairen Umgang mit dem Wald zur Befriedigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Ansprüche der Menschen.Die Podiumsteilnehmer werden zu Beginn jeder ein Kurzstatement zu folgenden Leitfragen abgeben:

Leitfragen

  1. Muster- oder Problemschüler? Was für ein „Nachhaltigkeitszeugnis“ würden Sie dem deutschen Wald für die Entwicklungen in den letzten Jahren ausstellen?
  2. Mehr Nachhaltigkeit!? Welche Lösungsansätze wären zu wählen, um die Nachhaltigkeit im deutschen Wald zukünftig zu erhöhen?
  3. Das große Ganze im Blick: Welchen Beitrag würde der deutsche Wald dann zu den übergeordneten Nachhaltigkeitszielen der Bevölkerung, wie z. B. der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung oder im globalen Kontext, leisten?

Teilnehmer auf dem Podium und ihre Diskussionsbeiträge:

Prof. Dr. Christian Ammer (Georg-August-Universität Göttingen), Beitrag

Prof. Dr. Andreas W. Bitter (AGDW),

Sandra Hieke (Greenpeace),

Prof. Dr. Beate Jessel (BfN), Beitrag

Moderation: Dr. Björn Steintsch, TI

 

 

Foren am Forstunternehmertag

Forum

Brauchen wir eine Ausbildung zum Forstmaschinentechniker/-in?

Samstag 11. 06. 2016  09.30-11.00 Uhr KWF Tagung Roding, Kongresszelt (Stand-Nr. B3-400)

Ein Blick in die Forstliche Fachpresse zeigt: Gut qualifizierte Maschinenführer sind gesucht – und schwierig zu finden. Die Anforderungen sind hoch und vielfältig: Neben fundiertem technischen Kenntnissen und Fertigkeiten, IT-Können, Geschick im Umgang mit der hochkomplexen Technik der mechanisierten Holzernte, werden aber auch organisatorische und betriebswirtschaftliche Kompetenzen gefordert. Nur wenn die Fahrer und Fahrerinnen diesen Anforderungen gerecht werden ist damit zu rechnen, dass der Maschineneinsatz wirtschaftlich und profitabel durchgeführt werden kann. Die Forstunternehmerverbände fordern aus diesen Gründen die Einrichtung eines Ausbildungsberufs zum Forstmaschinenführer bzw. Forstmaschinenführerin. In unserem Forum wird die Notwendigkeit eines solchen Ausbildungsberufs diskutiert ebenso wie die Chancen und Möglichkeiten einer Umsetzung.

Teilnehmer auf dem Podium und ihre Vorträge:

Peter Konrad (Österreichsicher Forstunternehmerverband), Vortrag

Dr. Michael Sachse (DFUV), Vortrag

Hans-Ulrich Stolzenburg (FBZ Münchehof), Vortrag

Ulrich Dohle (BdF), Michael Schmitt (IGBAU)

Moderation: Dr. Michael Duhr, MLUL Brandenburg

 

Forum

Ausschreibung: Ergebnisse der Runden Tische beim KWF

Samstag 11. 06. 2016  11.30-13.00 Uhr KWF Tagung Roding, Kongresszelt (Stand-Nr. B3-400)

Die Vergabe forstlicher Dienstleistungen sowie die konkreten Effekte beschäftigen Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen. Während insbesondere die öffentlichen Auftraggeber darauf angewiesen sind, die im jeweiligen Forstbetrieb anfallenden forstlichen Arbeiten im Wettbewerb an leistungsfähige und qualifizierte Unternehmen zu Marktpreisen zu vergeben, liegt es im Interesse der Forstunternehmen, bei  Vergaben verlässliche Parameter für eine Angebotserstellung mit dem Ziel eines auskömmlicher Preise sowie einer reibungslosen Auftragsausführung zu abschließend bekannten Bedingungen zu erhalten. Mit dem Jahr 2015 haben die Forstunternehmen und die Vertreter des öffentlichen Waldbesitzes in regelmäßigen Gesprächsrunden den Dialog über die forstliche Auftragsvergabe in Deutschland aufgenommen und werden ein  Merkblatt mit praktikablen Empfehlungen und Standards für die Beschaffung und Abwicklung von Holzernte- und –Holzbringungsdienstleistungen erarbeiten. Die bis dato vorliegenden Ergebnisse werden vorgestellt und diskutiert.

Ergebnis-Präsentation

Teilnehmer auf dem Podium: Heinz Läufer (BaySF), Herbert Körner (DFUV), Dietmar Reith (Forstunternehmer), Dieter Vetter (Wald und Holz NRW)

Moderation: Prof Dr. Ute Seeling, KWF

 

Forum

Anforderungen an Technik-angemessene Kostensätze-Unternehmen zwischen allen Stühlen

Samstag 11. 06. 2016  13.30-15.00 Uhr KWF Tagung Roding, Kongresszelt (Stand-Nr. B3-400)

Forstunternehmen sind ein entscheidendes Glied der Wertschöpfungskette Holz und insbesondere bei der mechanisierten und immer mehr auch bei der motormanuellen Holzernte die entscheidenden Akteure. Die Auftraggeber fordern – auch um den Kriterien der Waldzertifizierungssysteme zu genügen- in ihren AGBs immer deutlicher den Einsatz umweltverträglicher, ergonomisch günstiger und auch produktiver Forsttechnik. Darüber hinaus wird hohe Flexibilität und Verfügbarkeit gefordert. Die dafür erforderlichen Investitionen in Technik – bei gleichzeitig scharfem Wettbewerb und entsprechend niedrigem Preisniveau – gefährden immer öfter die Überlebensfähigkeit der klein- und kleinstbetrieblich organisierten Unternehmen. Der Blick ist aber darauf zu richten, dass nur mit wirtschaftlich Überlebens-fähigen Unternehmen die Ziele nachhaltiger Forstwirtschaft und die Versorgung mit einheimischem Holz gewährleistet werden können.

Teilnehmer auf dem Podium:

Ralf Dreeke (Wahlers), Vortrag

Norbert Harrer (Forstservice Harrer & Mayer), Vortrag

Hans Dietrich Hoffmann (MULEWF Rheinland-Pfalz), Vortrag

Moderation: Stefan Meier, Grube KG

 

Forum

Wald 4.0: Digitale Daten,  Möglichkeiten, Nutzen

Samstag 11. 06. 2016  15.30-17.00 Uhr KWF Tagung Roding, Kongresszelt (Stand-Nr. B3-400)

Industrie 4.0 ist als Zukunftsprojekt der deutschen Wirtschaft in aller Munde. Dabei sollen Kunden und Lieferanten durch starke Individualisierung der Produkte unter den Bedingungen einer flexiblen Produktion direkt in die industriellen Wertschöpfungsprozesse eingebunden werden. Sind diese Ziele übertragbar auf das Cluster Forst und Holz und liefert diese Entwicklung auch Perspektiven für die Waldbewirtschaftung und Rundholzbereitstellung im deutschen Wald der Zukunft? Welche Chancen und Risiken bei der Anwendung können sich für den Forstunternehmer ergeben? Welche Lösungsansätze sind für eine „nachhaltigere“ Waldnutzung in Deutschland zu entwickeln und umzusetzen.

Teilnehmer auf dem Podium:

Vera Butterweck-Kruse (DFUV),

Marius Kopetzky (KWF), Vortrag

Andreas Lockert (Komatsu), 

Martin Redmann (Unique), Vortrag

Dr. Michael Schluse (RWTH Aachen), Vortrag

Moderation: Matthias Frost, BaySF

Forum am Waldbauerntag

Forum

Im Wald sicher arbeiten: Ihr Leben - Ihre Gesundheit

Sonntag 12. 06. 2016  13.30-15.00 Uhr KWF Tagung Roding, Kongresszelt (Stand-Nr. B3-400)

Unfälle im Bauernwald sind – trotz bemerkenswerten Anstrengungen der Berufsgenossenschaften und der Bildungseinrichtungen - nach wie vor auf hohem Niveau. Information und das Wissen um sicheren Einsatz von Maschinen, Werkzeugen und Geräten  sind ein wichtiger Baustein der Prävention. In unserem Forum wollen wir Ihnen die Situation der Arbeitssicherheit im Bauernwald darlegen  und Ihnen neue Informationsmöglichkeiten zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz vorstellen. Darüber hinaus wird konkret am Beispiel der Motorsäge aufgezeigt welche Kriterien beim Kauf einer Motorsäge zu berücksichtigen sind und wie die Arbeit mit der Forstseilwinde sicher gestaltet werden kann.

Teilnehmer auf dem Podium und ihre Vorträge:

Stefan Adelsberger (SVLFG), Vortrag

Thomas Fottner (WBS), Vortrag

Jochen Grünberger (KWF), Vortrag

Klaus Klugmann (SVLFG), Vortrag

Moderation: Manfred Schwarzfischer, Waldbauernschule Kelheim (WBS)

 
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