Die Regulation der Wildbestände, insbesondere beim Schwarzwild, erfordern Jagdmethoden die effektiv sind und möglichst wenig Beunruhigung des Wildes hervorrufen. Gerade bei der Schwarzwildbejagung im Feld sind zügige  Ortswechsel und  schneller Aufbau von großem Vorteil. Es ist bekannt, dass erfahrenes Wild die „gefährlichen“ Hochsitze im Revier kennt und gerne umgeht.  Daher gibt es mittlerweile einige Alternative zu den klassischen, statio-nären  Bauten wie zum Beispiel mobile, auf Pkw-Anhänger montierte Kanzeln.
Neuerdings sind auch Drückjagdböcke und Kanzeln aus Kunststoff auf dem Markt, die auch schon erfolgreich vom KWF geprüft wurden. Allerdings sind „Plastikhochsitze“ gewöhnungs-bedürftig. Das Material – recycelter  Kunststoff-  kommt zum größten Teil aus „gelben Sä-cken“; zugeführt wird nur eine geringe Menge Materialaufbesserer. Die so hergestellten Produkte sind vergleichsweise schwer, dafür aber sehr standfest, stabil  und witterungsbe-ständig. In Deutschland noch in der Gewöhnungsphase, sind leichte von einer Person einfach zu handhabende Klettersitze. Sie können sehr schnell an einem geeigneten Baum installiert werden.
Auf der Sonderschau werden die verschiedenen Jagdeinrichtungen vorgeführt. Im Praxisteil wird zudem gezeigt, wie aus selbst geworbenen Stangen sichere Jagdeinrichtungen  gebaut werden. Verwendet werden dafür nur Motorkettensäge und Handwerkzeuge. Dabei stehen die jagderfahrenen Aussteller  für Fragen und Anregungen und an der JAGDINFO steht das KWF-Jagdteam für vertiefende Gespräche zur Verfügung.
Ein Imbiss mit Produkten von heimischem Wild sorgt für das leibliche Wohl. Außerdem kann die eigene Treffsicherheit  im Schießkino unter sehr realistischen Bedingungen getestet werden.

 
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