Die Sonderschau „Kompetenzzentrum Energieholz“ hat das Ziel, dem Endkunden wichtige aktuelle Fragen zu Scheitholz und Hackschnitzel Rede und Antwort zu stehen.
Unter Anderem werden zu nachfolgende Themen und Entwicklungen Ansprechpartner vor Ort sein:
• Abrechnungsmaße für Scheitholz
• Innerbetriebliches Qualitätsmanagement (=Eigenüberwachung)
• Qualitätskontrolle (=Fremdüberwachung)
• Scheitholz- und Hackschnitzelaufbereitung
• Regulatorische Rahmenbedingungen (z. B. Immissionsschutz)
• Nachhaltigkeit, Legale Holznutzung, Herkunfts-/ Flächennachweis
• Scheitholz- und Hackschnitzeltrocknung
• Feuchtebestimmung
• Lieferbedingungen für Scheitholz und Hackschnitzel
Die Abgasgrenzwerte für Staub und CO2 können durch trockenes Scheitholz allein nicht für alle Holzfeuerungen sicher eingehalten werden, weil Schornstein, Feuerung und Betreiben (Bedienen der Feuerung, Wartung, Reinigung) sehr variabel sind und insbesondere das Nach-legen von Brennstoff mit mehr oder weniger Emissionen erfolgt. Ob Holzbriketts eine Alter-native zu Scheitholz darstellen, hängt wesentlich von der Art und Zusammensetzung der Briketts und dem Bedienen der Feuerung ab.
Es gibt einfache Mess-, Steuer-, Regeltechnik, die hilft, den richtigen Zeitpunkt des Nachlegens in Abhängigkeit der Abgastemperatur zu erkennen. Inzwischen wird auch eine automatische Beschickung von Stückholzfeuerung angeboten.
Vielleicht werden aber Kleinfeuerungen demnächst mit Hackschnitzeln betrieben, die sich als feinanteilarme homogene Sackware noch rationeller erzeugen lassen als Holzpellets. In jedem Fall können sehr trockene Grobhackschnitzel, aus Buche, Birke oder Esche sehr wirtschaftlich als Anmachholz erzeugt werden, das emissionsarm zündet, Feuerung und Schorn-stein schnell aufheizt und gleichzeitig Glut für ein emissionsarmes Nachlegen von Scheitholz bildet.

 
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