Die Arbeit im Wald gehört zu den gefährlichsten Tätigkeiten, denn sie beinhaltet den Umgang verschiedenster Hilfswerkzeuge von der Motorsäge bis hin zur Seilwinde in ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.  Dafür  muss das Hilfsmittel „Seilwinde“ sicher und verlässlich funktionieren.

Die Seilwinde muss insgesamt dem Stand der Technik unter Einhaltung relevanter Bauvorschriften entsprechen. Entsprechend den  Unfallverhütungsvorschriften Technische Arbeitsmittel wird einmal jährlich eine sicherheitstechnische Überprüfung von Seilwinden durch eine „Befähigte –Person“ gefordert. Diese Prüfungen sind Sicht- und Funktionsprüfungen. Sie erstrecken sich im Wesentlichen auf die Vollständigkeit, Eignung und Wirksamkeit der Sicherheitseinrichtungen sowie auf den Zustand des Gerätes oder sonstiger Veränderungen.
Bei den durchgeführten Seilwindenüberprüfungen mussten immer wieder, erhebliche Mängel der Windeneinstellung festgestellt werden. Um derartige komplexe Prüfungen durchzuführen, hat das KWF in Zusammenarbeit mit der „LBG Baden-Württemberg“ einen mobilen Prüfstand entwickelt. Dieser wird im Rahmen der 17. KWF-Tagung  auf der Sonderschau „Prüfung von Seilwinden“  im praktischen Einsatz präsentiert.
Damit können die maximale Seilzugkraft, die Bremsüberschneidung sowie die Bremshaltekraft der Winde in vergleichsweise kurzer Zeit und kostengünstig ermittelt werden. Zum Nachweis der Prüfung wird ein elektronisch gestütztes und manipulationssicheres Prüfprotokoll erstellt und dem Betreiber der Winde in Papierform mitgegeben.
Diese Prüf- und Protokolliereinrichtung wurde inzwischen auch schon von einigen Herstellern zur Qualitätssicherung der Seilwinden übernommen.
 

 
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