Seit einigen Jahren erfahren Technikvarianten im Wald neue Bedeutung, die so gar nicht in die Vorstellung einer zeitgemäßen, professionellen Bereitstellung von Rundholzsortimenten passt. Die Rede ist von einer Kleinmaschinentechnik „à la“ ATV (All-Terrain-Vehicle) oder „Quad“ mit kranbestückten Holztransporthängern oder anderer adaptierter Rücketechnik – die Vielfalt kennt hier kaum Grenzen. Aber auch die Nutzung von alten Landmaschinen als Trägerfahrzeuge für moderne Anbauaggregate wie Dreipunktforstwinden oder ähnlichem, ist heute alltägliche Realität geworden. Dies gilt vor allem im Bereich der semi- oder non-professional Holzmacher oder auch des kleinstrukturierten Forstbetriebes.
Die Ziele, die hier erreicht werden sollen sind extrem vielfältig. Sie gehen vom privaten Holzmacher, der einfach nur aus Freude an der Technik diese einsetzt, um zum Beispiel sein Brennholz an die Waldstraße zu bekommen, bis zum privaten Waldbesitzer, der ein Betriebsmittel vorhalten will, das ihn flexibel macht. Welche Intension auch immer hinter dem Einsatz dieser Maschinen und Aggregate steht, entscheidend ist aus Sicht des Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF), dass diese Technik entsprechend ihrer Leistungsparameter, sinnvoll, sicher sowie umweltschonend eingesetzt wird.
Die Sonderschau „Selber Holzmachen“ will die voran genannten Themen aufarbeiten und den nicht- oder semiprofessionellen Holzmacher sowie den land- und forstwirtschaftlichen Betrieb kleinerer Ausprägung ansprechen. Ziel soll es sein dieser Klientel einen Themenkomplex zu bieten, indem sie sich angesprochen fühlt. Innerhalb des dann entstehenden Forums soll das vorhandene Know-How weiterentwickelt werden um eine nachhaltige, sichere und sozial- wie umweltverträgliche Holznutzung zu gewährleisten und gegebenenfalls zu verbessern.

 
Sie sind hier: KWF-Tagung | Fachkongress | Zukunftswerkstatt Wald | KWF-Expo | Sonderschauen | Selber Holzmachen
Deutsch
English
Français
Español
Русский
Polski